PlayDays - 29.09.2018
Was immer elektrisch angetrieben wird, war am Red-Bull-Ring im steirischen Spielberg zu sehen.
Der Rennwagen der Formel E in Spielberg in Aktion. Foto: Starmühler

Strahlende Sonne und ebensolche Gesichter: Die Aussteller freuten sich mit den Besuchern über das gute Wetter in der Obersteiermark, die Sonne ist ja im Elektromobilitätsgeschäft nicht unwichtig. So kamen jedenfalls eBikes, Elektroautos und sogar ein e-Feuerwehrauto gut zur Geltung. 
Tausende Interessierte folgten der Einladung von Kronen-Zeitung, Projekt Spielberg, Red Bull und mehreren Dutzend AusstellerInnen am 29. und 30. September und informierten sich am Ring in Spielberg über die neuesten Automodelle, testeten fetzige E-Bikes und staunten über die Vorführungen von Modellfliegern, Drohnen und MotorradkünstlerInnen.

Leasing-Angebote
Daneben gab es Laderegler, Carports und Finanzierungsmöglichkeiten zu erkunden. Das Leasingunternehmen LeasePlan stellte beispielsweise Möglichkeiten zum Aufbau von E-Fuhrparks vor. „Das Ziel ist, unsere gesamte Flotte bis 2030 umgestellt zu haben“, sagt Elke Platzer von LeasePlan Österreich.

Auch Raiffeisen Leasing war vor Ort. Hüseyin Yorulmaz hat mit dem neuen PlusTarif nun einen Trumpf in der Hand: Damit ist neuerdings der Restwert der E-Mobile nach Leasingende klar benennbar und gibt den KundInnen Sicherheit für ihre Investition.

Full Service Provider
Neu in hiesigen Gefilden ist Wirelane, ein Full Service Provider, der aktuell in fünf Ländern (D, F, S, NL, CH) aktiv ist und Erfahrung mit großen Industriekunden hat (VW, Vattenfall, Bouygues u. a.). Wirelane ist in Europa einer der führenden Spezialanbieter für Hardware, Software und App-Lösungen im Bereich der Elektromobilität.

Bereits gut bekannt in der Branche ist das Unternehmen Phoenix Contact. Gerald Stiepan, Market Developement Manager Device & Field Connection, konnte sich über Anfragen nicht beklagen. Kunststück, stellte er doch die neue Firmen-Branding-Möglichkeit der PHOENIX-Stecker vor. Jede Firma kann nun ihren Schriftzug auf das schwarze Grunddesign drucken lassen.

Webasto zeigte die neuen Ladestationen Webasto Pure: cooles Design, einfache Installation, und die Webasto-LIVE-Station für mehrere User. Bis zu 80 RFID-User sind schon mit an Bord, weitere können über externe Server verwaltet werden.

Die AusstellerInnen freuten sich über 39.500 BesucherInnen an den zwei Tagen. Foto: Starmühler

Viele BesucherInnen kamen, um die neuesten E-Autos zu testen und probezufahren. Foto: Starmühler

Gerald Stiepan, Market Developement Manager Device & Field Connection bei Phoenix Contact zeigt die neue Firmen-Branding-Möglichkeit am Stecker. Foto: ...

Gerald Stiepan, Market Developement Manager Device & Field Connection bei Phoenix Contact zeigt die neue Firmen-Branding-Möglichkeit am Stecker. Foto: Starmühler

Neu und innovativ: Das e-port aus Mürzzuschlag ist Carport und Photovoltaik-Ladestation in einem. Foto: Starmühler

Bei Webasto konnte man die neue, leicht installierbare Webasto Pure-Ladestation begutachten. Foto: Starmühler

Einen ganz genauen Blick konnten Interessierte beim neuen e-up! von Volkswagen riskieren. Foto: Starmühler

In Startposition auf der Rennstrecke: Vorne der Formel-E-Wagen von Audi, hinten E-Fahrzeuge aller HerstellerInnen. Foto: Starmühler

Bei den PlayDays konnte man einen Blick hinter die Kulissen, oder besser gesagt, in die Startboxen werfen. Foto: Starmühler

Spektakuläre Shows gab es am Boden ...

Foto: Starmühler

... sowie in der Luft. Foto: Starmühler



Sunny Space
Ein Mürzzuschlager Start-up zeigte, dass in der Mur-Mürz-Furche nicht nur old industry, nämlich Stahlproduktion, gedeiht. Karl-Heinz Semlitsch hat mit seinem Unternehmen secarTECHNOLOGIE bereits viele Autokunden, die Leichtbauteile bei ihm bestellen. Bei den PlayDays hat er erstmals das neue e-port vorgestellt. Dieses stylische Carport ist ein echter Hingucker, kostet in einer Grundausstattung rund 25.000 € und lässt sich beliebig erweitern. Die gebogenen Dachmodule laden direkt ins geparkte Automobil, der Rest wird vom Netz bezogen.

Überall, wo Lasten zu transportieren sind und Geräusche oder Verbrennungsmotoren unerwünscht sind, hat der E-Transporter von Carello aus der Oststeiermark seinen Platz. Viele Aufbauten sind möglich. Reichweite bis zu 130 km, bis 50 km/h.
Die Österreichische Post berichtete zudem von immer mehr elektrisch zugestellten Briefen und Paketen und der ÖAMTC präsentierte stolz das neue E-Scooter-Sharingsystem, mit dem die gelben Engel schon in Graz und Wien gelandet sind.

Rollendes Hauskraftwerk
Bei den Ladekabelspezialisten go-e und NRGkick kam man aus den Beratungsgesprächen kaum heraus und auch die Autohäuser waren belagert. Volkswagen präsentierte unter anderem den „e-up!“, ein E-Stadtflitzer mit bis zu 160 km Reichweite und einer Leistung von 60 kW. Der Listenpreis des 4-Türers beläuft sich auf 27.590 €. Interessierte konnten am Spielberg-Gelände einen genauen Blick unter die Motorhaube werfen.

Vielbeachtet war ebenso der neue Nissan Leaf (leider erst nach acht Monaten lieferbar), der vor allem durch die derzeit ziemlich einzigartige Vehicle-to-Grid-Technik auffällt. Damit kann aus der Autobatterie auch wieder Strom entnommen werden, um das Hausnetz bei Bedarf zu versorgen. Nissan Finance bietet Finanzierung und Versicherungen.

Dazwischen staunte man über die Beschleunigung des Formel-E-Rennwagens und dessen reifenquietschende Show auf der Rennstrecke. Stars waren aber auch die beiden ganz neuen "Schlachtschiffe", der e-tron von Audi und der I-PACE von Jaguar. Beide wurden ausgiebig getestet. (hst)

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