Ankauf - 27.11.18
Ein Auto zu leasen ist oft eine finanzielle Entlastung. Doch lohnt es sich auch, ein E-Fahrzeug zu leasen? Worauf muss man bei einem Leasingvertrag achten und mit welchen Kosten muss man rechnen?
Zahlt sich Leasing bei einem E-Autos überhaupt aus? Foto: pixabay

Manchen Autofahrern ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs zu kostspielig. Sie lassen ihr Modell stattdessen leasen und bezahlen das Leasingentgelt in kleinen Monatsraten. Was für klassische Autos bereits lange üblich ist, funktioniert auch bei E-Fahrzeugen: Viele Hersteller haben sich sogar auf das Leasing von E-Autos spezialisiert.

BMW bietet seinen i3 (94 Ah) etwa für 36 Monate und 10.000 km ohne Anzahlung zu monatlichen Leasingraten von 601 € an. Bei Sixt kann man den Nissan Leaf als Neuwagen zu denselben Bedingungen auch für 481 € monatlich leasen, den VW e-Golf bekommt man drei Jahre für 566 € pro Monat (Stand: Oktober 2018). Alternativ dazu gibt es auch kürzere Laufzeiten mit niedrigeren Raten, dafür wird jedoch eine Anzahlung fällig.

Achtung auf Laufzeit, Versicherung und Garantien
Bevor man einen Leasingvertrag abschließt, sollte man sich genau überlegen, ob Leasing wirklich die beste Option ist. Die meisten Leasingverträge beinhalten eine Bindung von zwei bis drei Jahren. Für kürzere Laufzeiten muss man Sonderzahlungen einkalkulieren.

Anfallende Reparaturkosten während der Laufzeit sind selbst zu tragen, weshalb Leasing-Angebote für Neuwagen ratsamer sind (vor allem Akkus sind ein Risikofaktor und auch den Umweltbonus für Elektroautos gibt es nur für Erstzulassungen).

Außerdem wird dringend empfohlen, eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen, um sich vor größeren Ausgaben zu schützen. Vor Vertragsabschluss sollte man beim Leasinggeber auch fragen, ob Gewährleistung sowie Garantien noch gelten und ob Minderkilometer erstattet werden.

Risikofaktor Restwert
Der Restwert ist jener Wert, den ein Fahrzeug am Ende der Laufzeit noch hat. Dieser wird bei Restwertverträgen von einem Gutachter geschätzt. Weicht der tatsächliche Restwert vom davor prognostizierten ab, kann es sein, dass der Leasingnehmer die Differenz zurückzahlen muss. Daher ist es in vielen Fällen sparsamer, ein Kilometerleasing abzuschließen.

Man sollte jedoch schon vorab ziemlich genau wissen, wie viele Kilometer man mit dem Leasingfahrzeug monatlich zurücklegen wird. Ansonsten kann auch diese Variante sehr teuer werden. Mehrkilometer (nach Abzug einer vom Leasinggeber gewährten Toleranz) müssen in den meisten Fällen nachgezahlt werden.

Finanzierung statt Leasing?
Hat man vor, sein Elektroauto am Ende der Laufzeit weiterhin zu behalten, kann man schon vorab eine Finanzierung wählen. Diese ähnelt in vielen Fällen einem klassischen Leasingvertrag, man sollte hier jedoch genau auf die Anzahlung und die eventuelle Schlussrate achten. Diese können bei niedrigen Monatsraten sehr hoch sein. (nis)

Kommentare  

#1 Oje 2018-11-28 22:34
Bitte das nächste Mal bitte einen Experten/eine Expertin ranlassen. Selten so viel vermischten Blödsinn gelesen.

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