Station - 24.09.2018
In Simmering in Wien soll eine Station mit E-Bikes, E-Auto und Co nun mehr Vielfalt an Fahrzeugen in die Stadt bringen.
Die Mischung macht‘s: An der WienMobil-Station kann man sich das Fahrzeug zur jeweiligen Situation aussuchen. Foto: Wiener Linien/Helmer

Der erste Mobilitätspunkt seiner Art in Österreich wurde am Freitag, 21. September in Wien eröffnet. Das Projekt, das bereits seit 2015 in Planung war, wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojektes Smarter Together in Kooperation mit WienMobil/Wiener Linien und weiteren Partnern realisiert. Als Standort wurde der 11. Wiener Gemeindebezirk, bei der U-Bahn-Haltestelle Simmering (Simmeringer Platz 1) ausgewählt. „Für die Wiener Linien ist die WienMobil-Station eine innovative Ergänzung für eine integrierte, umweltfreundliche Mobilität“, weiß Bojan-Ilija Schnabl von Smarter Together. „Für uns von Smarter Together ist es wichtig, dass wir als EU-Forschungsprojekt unser europäisches Netzwerk und europäische Trends bei der Konzeption des Mobilitätsknotenpunktes einbringen konnten. Die bereits im Mai 2018 eröffnete E-Bike-Sharing-Station am Zentralfriedhof wird zum Beispiel sehr gut angenommen.“

Unterschiedliche Mobilitätsmodelle
Die neue WienMobil-Station vereint verschiedene Arten von Mobilität. Vor Ort gibt es:
• eine E-Bike-Sharing-Station mit mehreren sogenannten „SimBikes“ von Sycube
• ein E-Lastenfahrrad
• ein „Stadtauto“-Carsharing-Fahrzeug
• eine E-Tanke Ladesäule mit zwei Ladepunkten von Wien Energie
• drei verschließbare Fahrradabstellboxen von SafetyDock (ein Produkt der Firma innovametall aus Linz) für eigene Fahrräder
• eine Fahrradpumpe
• ein Infoscreen von WienMobil mit Kartenanzeige

Das Ausleihen und Bezahlen der Fahrzeuge erfolgt am Schnellsten über die jeweiligen Apps der Anbieter_innen.

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Bei der Eröffnung konnten sich die Wiener_innen über neue Mobilitätsformen informieren. Foto: Wiener Linien/Helmer

Umsteigen und mischen
Mit dem neuen Mobilitätspunkt sollen im ersten Schritt unterschiedliche Mobilitätsmodelle im Alltag der Wiener_innen stärker präsent gemacht werden. Im zweiten Schritt geht es natürlich ums Umsteigen vom privaten Pkw auf alternative Fahrzeuge. Auch das Mischen von mehreren Fahrzeugen auf den alltäglichen Wegen soll durch die WienMobil-Station vereinfacht werden.

Zwei Beispiele:
• Durch die Fahrradabstellboxen haben Pendler_innen eine bessere Möglichkeit, etwa Fahrrad und Zug gut zu kombinieren.
• Mit den E-Bikes kommt man nach der U-Bahn-Endstation Simmering stadtauswärts schnell voran. Für einen größeren Wochenendausflug steht dann das E-Auto zur Verfügung.

Am Eröffnungstag waren Vertreter_innen aller beteiligten Initiativen und Firmen vor Ort. Bei Live-Musik und Street-Food wurden die Besucher_innen über die neue Mobilitätsstation informiert und konnten die ein oder andere Proberunde mit den Fahrzeugen drehen. Weitere ähnliche Stationen, auch in anderen Bezirken Wiens, sind geplant – genaue Infos dazu gibt es allerdings noch nicht. (sis)

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