Unternehmensmeldung
Ab Mitte März werden in einer bestehenden Wohnhausanlage zwölf Mieter für sechs Wochen mit Elektrofahrzeugen unterwegs sein und diese über die neu errichteten Ladestationen in der Wohnhausanlage „betanken“.
Foto: Klima- und Energiefonds/APA-Fotoservice/Juhasz
Die gemeinnützige Bau- und Wohnungsgenossenschaft „Wien-Süd“ ist gespannt, was die Ergebnisse des Praxistests zeigen und wie die BewohnerInnen zufrieden sein werden. 

In Fachkreisen besteht mittlerweile Einigkeit, dass die Elektromobilität ein wesentlicher Baustein der Energie- und Mobilitätswende – zumal in den urbanen Gebieten – sein wird. Dabei wird die Nachrüstung von E-Ladeinfrastruktur in bestehenden Wohnhausanlagen ein entscheidender Faktor für den Markthochlauf der Elektromobilität in Städten sein. Neben einer Reihe von Vorschlägen für die Weiterentwicklung des Wohnrechts, die Eingang in die #mission2030 gefunden haben, stellen sich aber zentrale technische Fragen, zu denen auch in Expertenkreisen Unsicherheit besteht, insbesondere: 

  • Reicht die Leistungskapazität des bestehenden Hausanschlusses und wenn ja für wie viele Fahrzeuge im realen Betrieb? 
  • Wieweit kann Lastmanagement in der Praxis tatsächlich gewährleisten, dass Ladestationen in nennenswertem Ausmaß bei bestehenden Wohnhausanlagen nachgerüstet werden, ohne dass erhebliche Anschlussleistungen nachgekauft werden müssen oder gar ein zusätzlicher Transformator errichtet werden muss? 

Das Pilotprojekt Elektromobilität 2030 soll zur Klärung dieser und weiterer Fragen beitragen, indem das #mission2030 E-Mobilitätsszenario in einer bestehenden Wohnhausanlage umgesetzt und mit einem detaillierten messtechnischen Monitoring begleitet wird. 

Die Umsetzung des Projekts erfolgt im Auftrag des Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms „Elektromobilität in der Praxis“. 

Der offizielle Projektstart fand am Dienstag 5. März 2019 statt. 

In der bestehenden Wohnhausanlage im 23. Wiener Gemeindebezirk wird im März und April 2019 ein Pilotprojekt zum Thema Elektromobilität durchgeführt. Ab Februar 2019 werden dazu in der Tiefgarage des Objekts Ladestationen für Elektrofahrzeuge errichtet. 

Für MieterInnen, die am Projekt teilnehmen, werden für einen Zeitraum von 6 Wochen kostenlos E-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Auch die Aufladung der Fahrzeuge mit der von Wien Energie zur Verfügung gestellten TANKE-Karte ist im Rahmen dieses Projekts kostenlos. Die Errichtung der Ladeinfrastruktur erfolgt durch Wien Energie im Rahmen des Projekts, so dass keine Kosten für MieterInnen der Dirmhirngasse 88 entstehen. 

Kern des Pilotprojekts ist eine detaillierte messtechnische Erfassung der Stromversorgung, um zu zeigen, dass die Nachrüstung und der Betrieb von E-Ladestationen auch in bestehenden Wohnhausanlagen in größerem Umfang möglich sind. 


Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das e:mobil Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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