Von 10. - 14. Jänner lädt die Messe Wien wieder zur Vienna Autoshow. Wir waren vor Ort.
Die Vienna Autoshow 2019 lockt viele Schaulustige ins Messegelände.
Hübsche junge Frauen posen neben den neuesten Modellen des neuen Jahres, Putztrupps arbeiten rund um die Uhr daran, die Autos auf Hochglanz zu halten und die Besucher_innen strömen durch die Messehalle C + D der Wiener Messe.

Mercedes-Benz präsentiert eVito
Neben den neusten Fahrzeugen auf der Vienna Autoshow kann man auch in der regulären Ausstellung ab und an ein E-Auto bewundern. Mini präsentiert einen Prototyp des, für Ende 2019 angekündigten, E-Minis und Mercedes zeigt, dass die Vito-Flotte sowohl als Kastenwagen als auch mit Sitzen demnächst mit E-Antrieb erhältlich ist. Neben der E-Flotte präsentieren sie auch die perfekte Ladelösung.

Ladelösung für Flotten von THE MOBILITY HOUSE 
Bei einem größeren Fuhrpark gibt es die Möglichkeit eine Ladeinfrastruktur individuell mit THE MOBILITY HOUSE und dem intelligenten Lademanagement Mercedes PRO connect zu verbinden. Mit Mercedes PRO connect stellt Mercedes im eVito Informationen über den Batterieladestand, die Reichweite und das Ladeende zur Verfügung und ermöglicht einfaches Vorklimatisieren. Durch eine Vermeidung von Laststpitzen ist ein kostenoptimiertes Laden der Flotte möglich und der Ladeprozess kann gesteuert werden, ohne dass der betriebliche Tagesablauf geändert werden muss. 

Mit dem neuen Ladesystem von Mercedes für Flotten können die Kunden noch kosteneffizienter laden.

Asien erobert den österreichischen E-Mobility-Markt 
Eine Neuheit am Markt präsentierte der asiatische E-Auto-Hersteller ZhiDou, der mit dem Slogan der günstigsten E-Autos Österreichs wirbt. Seine 2-Sitzer sind klein und preiswert und zählen zu den meistverkaufsten Elektroautos der Welt. Aktuell werden die in Österreich vertriebenen Autos noch in Asien produziert, langfristig ist es aber geplant auch eine Produktion in Europa zu starten.

Kostengünstiges Laden in 230V Steckdosen
Die Autos haben eine Reichweite von 257 km und können in gewöhnlichen 230V Steckdosen oder an öffentlichen Ladestationen geladen werden. Das Vollladen kostet je nach Tarif ca. 90 Cent und die Akku-Packs haben eine Lebensdauer von 2000 Voll-Ladezyklen, was einer Laufleistung von rund 240.000 Kilometer entspricht und eine 4-Jahres-Garantie ohne Kilometerbeschränkung mit einschließt. 

ZhiDou erobert den Österreichischen Markt.

E-Mobility-Area
Ganz um die E-Mobilität geht es in der eigens dafür ins Leben gerufenen E-Mobility-Area. Der Einzug in die bisher ausschließlich den Automobilimporteur_innen vorbehaltenen Hallen, verdeutlicht die Bedeutsamkeit und gleichzeitig auch das Interesse an der E-Mobilität. Die E-Mobility-Area steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Alle Bereiche des e-mobilen Lebens 
Wie bereits berichtet, gaben hier die verschiedensten namhaften Österreichischen E-Mobil-Hersteller_innen und Anbieter_innen einen Einblick in die Österreichische Mobilitätslandschaft. Organisator INSTADRIVE hat zusammen mit der Messe Wien Expert_innen aus dem Bereich der E-Mobilität zusammengetrommelt. Gemeinsam mit dem ÖAMTC, der TÜV Austria, der Wien Energie, Bosch und weiteren sollen sämtliche Facetten eines e-mobilen Lebens dargestellt werden. 

Die E-Mobility-Area informierte Interessenten über die Chancen der E-Mobilität.

Auf 450 m2 bekamen sowohl begeisterte E-Auto-Fahrer_innen als auch Interessent_innen und Skeptiker_innen einen Raum, um sich zu treffen, zu informieren und zu diskutieren. Gemeinnützige Organisationen wie der EMC informierte über die Vorteile der E-Autos für Privatpersonen und wir waren mit unserem Buch „10 Argumente gegen das E-Auto“ und e:mobil vor Ort. Die Messe läuft noch bis Sonntag, zeitgleich zur Ferienmesse im Messegelände Wien. (sgl)


Kommentare  

#2 Florian Born_Redaktion 2019-01-14 09:59
Das ist so nicht richtig. Strom dafür ist sehr wohl verfügbar. Des zeigt zum Beispiel der E-Tankstellen-F inder der Kelag (https://e-tankstellen-finder.com/at/de/elektrotankstellen). De Facto gibt es weit mehr Ladepunkte als Tankstellen bei signifikant weniger E-Autos als Verbrennern. So kann man zum Beispiel bei Lidl jederzeit tanken.
Auch die Sache mit den leistbaren Autos kann man so nicht dastehen lassen. Skoda bringt heuer eine E-Variante des Citigo auf den Markt. Auch der Fiat 500e ist leistbar, ebenso wie der e-Up. VW selbst will nächstes Jahr einen E-Kleinwagen (quasi ein Polo-Äquivalent ) auf den Markt bringen und auch der Sion von Sono Motors ist jedenfalls leistbar.
Außerdem sind die laufenden Kosten für E-Autos signifikant geringer als bei Verbrennern und es gibt staatliche und wirtschaftliche Förderungen.
Die Fördermrd. für E-Mobilität werden im Laufe der nächsten Jahre ausrollen.
#1 Ravenbird 2019-01-12 23:53
Klar lieben wir Dinge, die wir uns weder leisten noch kaufen können.
500 PS im Stau hat nicht jeder. Allrad in der Ebene auf der Straße auch nicht. Dann wäre der Umweltschaden noch größer.
Leistbare E-Fahrzeuge (Renault/Nissan ) gibt es, aber keinen Strom dafür, daher werden sie kaum beworben. Renault und BMW bauen welche. Sonst NIEMAND in Europa. Wo sind die Fördermilliarde n, die die deutsche Autoindustrie für die E-Mobilität eingesackt hat?
Im Paradies der Manager, nicht im Schaufenster. Mercedes, VW und Porsche sowieso können mich mal... für immer!

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