Schnell - 07.09.18
General Motors, Delta und das amerikanische Department of Energy arbeiten an neuem superschnellen Lader.
Neue Ladestationen strömen auf den Markt. Mit immer höheren Leistungen. Foto: Max Pixel

Nachdem vor kurzem China und Japan Pläne für einen neuen, gemeinsamen Ladestandard angekündigt haben (e:mobil hat berichtet), kommen nun auch Neuigkeiten aus den USA. Delta Americas – der amerikanische Ableger der taiwanesischen Gruppe – arbeitet an einem neuen Ladesystem.

Zusammen mit dem amerikanischen Departement of Energy (DOE), sowie General Motors und weiteren Partnern, möchte man einen neuen XFC-Standard schaffen. XFC steht für „Extreme Fast EV Charger“ und diese Bezeichnung ist Programm. 400 kW sollen die Ladestationen erreichen. In Relation bedeutet das, dass man damit bei niedirger Batterieladung knapp 290 km in 10 Minuten laden kann.

Schneller und schneller
Das könnte den bisherigen Spitzenreiter in Sachen Ladegeschwindigkeit vom Thron stoßen. Der Terra High Power DC Fast Charger von ABB schafft 350 kW und kratzt damit am oberen Ende des CCS-Ladestandards. Der Supercharger von Tesla kommt auf 145 kW. Delta und das DOE versprechen aber nicht nur eine hohe Leistung, sondern auch ein paar andere Verbesserungen.

Unter anderem soll der Charger mit einem Solid-State-Transformer ausgestattet werden und auch nur halb so groß und 75 % leichter als eine konventionelle Schnelladesäule sein. Die Effizienz der Übertragung vom Netz zum Fahrzeug soll bei 96,5 % liegen.

Mit dieser neuen Technologie könnte der Traum der E-MobilistInnen, irgendwann so schnell zu laden wie bei einem Verbrenner, Realität werden. Es wird allerdings noch eine Weile dauern. Laut Angaben von Delta wird es zumindest bis 2020 dauern, bis der erste Prototyp fertiggestellt wird. (flb)

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